Rundum wohlfühlen: Das sind die Wellness-Trends 2018

Der Winter muss nicht unbedingt trist und grau sein. Stattdessen kann er auch eine Zeit der Besinnung auf das Wohlbefinden zu Hause werden. Auf der digitalen Pinnwand-Plattform Pinterest tauschen sich viele kreative Köpfe darüber aus, wie es möglich ist, ganz im Moment zu leben und diesen zu einem möglichst schönen zu machen. mehr

Die Welt retten

Als ich so um die 20 war, entstand in Deutschland das "Umweltbewusstsein". Wir fingen an, unseren Müll zu trennen, wir kauften Jute statt Plastik, für Korrespondenz und Stuhlgang benutzten wir nun  Umweltschutzpapier, und leere Flaschen und Dosen warfen wir nicht mehr einfach aus dem Autofenster. mehr

Zwischen Küche und Badezimmer: Natürliche Pflanzenöle für die Pflege

Es gibt viele Gründe, auf die im Handel verbreiteten Pflegeprodukte zu verzichten. Manche Menschen mögen die chemischen Zusatzstoffe nicht, vertragen sie vielleicht gar nicht auf der Haut. Andere haben ein Problem mit der Produktion der Kosmetikartikel, die alles andere als umweltfreundlich ist. mehr



Bachblüten: Sanfte Naturheilmittel

Die Bachblütentherapie ist eine sanfte Heilmethode, die die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele zum Ziel hat und bei körperlichen Beschwerden eingesetzt wird. mehr

Der verlorene Zwilling

"Der verlorene Zwilling" – was ist damit gemeint? Und was ist der "verlassene Zwilling"? Einige Menschen haben immer wieder das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben fehlt, was selbst von dem eigenen Partner oder der eigenen Partnerin nicht ersetzt werden kann. mehr

Wenn alle Zellen richtig schwingen

Unser Körper, ein Wunderwerk des Zusammenspiels von Kräften in Harmonie und Resonanzen, ein Wohlgefühl der Vollkommenheit ... aber nur, wenn wirklich alles in Ordnung ist. mehr




Jod wird dringend gebraucht!

Jod ist ein Spurenelement, das von jeder Körperzelle benötigt wird. Eine Mangelversorgung führt nicht nur zu Schilddrüsenstörungen wie z. B. Kropfbildung, Hirnschädigung beim Fötus während der Schwangerschaft und intellektuellen Defiziten, sondern nach neusten Erkenntnissen auch zu erhöhtem Risiko von Brust-, Prostata-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs. Auch Hashimoto, unerfüllter Kinderwunsch, Multiple Sklerose und Haarausfall werden damit assoziiert. 
Von Traudel Wolf, Heilpraktikerin, Neustadt

Jod ist ein Spurenelement, das von jeder Körperzelle benötigt wird. Eine Mangelversorgung führt nicht nur zu Schilddrüsenstörungen wie z. B. Kropfbildung, Hirnschädigung beim Fötus während der Schwangerschaft und intellektuellen Defiziten, sondern nach neusten Erkenntnissen auch zu erhöhtem Risiko von Brust-, Prostata-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs. Auch Hashimoto, unerfüllter Kinderwunsch, Multiple Sklerose und Haarausfall werden damit assoziiert. Da der Organismus Jod nicht selbst herstellen kann, muss es zugeführt werden. In Deutschland wird Jod z. B. dem Speisesalz und anderen Lebensmitteln zugesetzt. Diese Menge reicht jedoch nicht aus, um den täglichen Bedarf aller Zellen zu decken, hier wurde nur daran gedacht, die Versorgung zur Bildung von Schilddrüsenhormonen abzudecken. Für eine Schilddrüsenunterfunktion wird es in Form von Kaliumjodidtabletten verordnet. Jodid ist die Jodform, die in der Schilddrüse benötigt wird, aber bei einem starken Jodmangel reicht diese Darreichungsform nicht aus. Hier braucht es elementares Jod, wie es z. B. in der Lugolschen Lösung oder Jodoraltabletten vorkommt. Es befinden sich nur ca. 30 % des im Körper vorkommenden Jods in der Schilddrüse, bzw. den Schilddrüsenhormonen. Jod hat auch eine stark antioxidative Wirkung, es baut freie Radikale ab. Bei Tierversuchen zeigte sich, dass es Mastopathien (Vermehrung des Brustdrüsengewebes)verhindern kann. In Asien haben Frauen ein viel geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, da in ihrer traditionellen Ernährung vermehrt Fisch, Meeresgetier, Algen und Seetang und kaum Milchprodukte verzehrt werden. Vor allem Veganer haben oft einen Mangel an Jod, da sie über die Ernährung zu wenig davon aufnehmen. Auch fürs Immunsystem ist Jod wichtig, da es Bakterien, Viren und Parasiten entgegenwirkt. Es gibt Anzeichen, die auf einen Jodmangel hinweisen: ständige Müdigkeit, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen, trockene, schuppige Haut, Zysten in Brust und Eierstöcken, psychomotorische Entwicklungsstörungen bei Kindern, sowie Lernschwäche und verminderte intellektuelle Leistung können durch einen Jodmangel bedingt sein. Schilddrüsenwerte im Blut zu messen, reicht nicht aus um eine Joddiagnostik vorzunehmen. Um genau herauszufinden, ob genügend Jod im Körper vorhanden ist, wird mittels eines Jodsättigungstests mit 24 Stunden Sammelurin nach vorheriger Gabe von Jod herausgefunden, wieviel Jod im Körper verbleibt. Wird mehr als 90 % wieder ausgeschieden, ist genug Jod im Körper vorhanden. Bei Untersuchungen in Deutschland hatten 85 % einen Jodmangel, in der Schweiz und Österreich waren es ca. 92 %. Die empfohlene Dosis der WHO bei Jod liegt für Männer und Frauen bei 150 Mikrogramm, bei Schwangeren bei 220 und Stillenden bei 290 Mikrogramm. Diese Mengen verhindern zwar eine Kropfbildung, sind aber nicht ausreichend für eine optimale Schilddrüsenfunktion und zu gering fürs Immun- und Hormonsystem und um vor Krebs zu schützen.


Borreliose und Dunkelfeldmikroskopie

Wenn nach einer Borreliosetherapie mit Antibiotika keine anhaltende Verbesserung stattfindet, kommen viele Menschen zur Weiterbehandlung in die Naturheilpraxis. Meist können  durch einen Zecken-, Insekten-, Bremsen- oder Spinnenstich nicht nur Borrelien, sondern auch zahlreiche andere Erreger mit in den Körper gelangen.  Von Traudel Wolf, Heilpraktikerin, Neustadt

Die von Krankenkassen erstattungsfähigen Diagnosemethoden durch die Testverfahren Elisa oder Westernblot sind leider unzureichend und auch die Wanderröte als gesicherte Diagnose tritt meist nur bei der Hälfte der Infizierten auf. Mit der Dunkelfeldmikroskopie kann man die Erreger optisch erkennen, nicht nur Spirochäten (Erreger der Borreliose, Syphillis und evtl. Multiplen Sklerose) sondern auch deren Wandlungsformen in sogenannten Zystenformen (round bodies, L-Formen und Biofilmen). Auch Co-Erreger sind mittels der Dunkelfeldmikroskopie sichtbar. In der Forschung wird mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie schon sehr lange geforscht und es war Willy Burgdorfer, der 1961 den Erreger der Lyme Borreliose, einer Spirochäte, im Darm von Zecken gefunden hat, nachdem in der Ortschaft Lyme an zahlreichen Kindern gehäuft Arthritis auftrat. Um 1600 wurden die ersten Mikroskope entwickelt und die Mikrobiologie (Erforschung von Mikroorganismen, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann) begann durch Robert Hooke und Antoni van Leeuwenhoek bereits um 1665. Auch heute sind viele Forscher wie Dr. Alan MacDonald, Prof. Eva Sapi, Dr. Bela Bozsik in der ganzen Welt mit der Erforschung von Borreliose, Co-Infektionen, MS und anderen Erkrankungen mithilfe von Mikroskopie und hier auch im Wesentlichen mit Dunkelfeldmikroskopie befasst. Durch die besondere Beleuchtung mit einem dunklen Hintergrund sind die Strukturen im Blut und deren Bestandteile besonders gut zu erkennen. Nicht immer, wenn die Erreger im Blut zu sehen sind, heißt es, dass eine entsprechende Erkrankung ausbrechen muss. Wenn das Immunsystem gut arbeitet und das Milieu in Ordnung ist, kommt es wahrscheinlich nicht zu einer Erkrankung. Erst wenn das Milieu z. B. durch Einflüsse wie Schwermetallbelastungen, einem gestörten Immunsystem, starkem Stress, E-Smog und Mobilfunk in seiner ganzen Bandbreite, Pilzbelastungen oder Belastungen durch andere Erreger gestört ist, kann eine Borreliose auch noch geraume Zeit nach einer Infektion ausbrechen. Wichtig sind hier die Symptome und eine gute Anamnese. Die Dunkelfelddiagnostik bietet in diesem Zusammenhang eine ausgezeichnete diagnostische Grundlage. Werden Erreger gefunden, sollte man nicht so lange abwarten, sondern frühzeitig damit beginnen, mittels Milieuregulierung und Immunstärkung die Grundlage für eine Erkrankung zu entziehen. Die Kombination von Therapien, wie z. B. Ernährungsumstellung, Darmsanierung und Ausleitung von toxischen Stoffen, sowie der Einsatz von pflanzlichen Essenzen und Vitaminen und Mineralien sind bei einer Borreliose sehr hilfreiche Maßnahmen.

Liebe – ein Magnet mit zwei Polen

Magnete können anziehen oder abstoßen, je nachdem, an welche Seite man gerät. Ein Mensch besteht zu mindestens 5 g aus Eisen. Eisen ist magnetisch. Große Mengen des Eisens im Menschen sind im Blut, weshalb es rot ist. Denn rote Blutkörperchen enthalten u.a. Sauerstoff und Eisen – und was passiert mit Eisen, wenn es Sauerstoff ausgesetzt ist?? Es rostet. Ein Grund, weshalb Blut rot ist. Eisen benötigt im menschlichen Körper Kupfer, damit es in Zellen eingebaut und gehalten werden kann.  Von Kristina König, Heilpraktikerin, Bielefeld

Erinnern Sie sich, dass Kupfer sehr gut leitet und dass unsere Stromleitungen aus Kupfer bestehen? Und das bringt uns zum eigentlichen Thema dieses Artikels: der Mensch funktioniert elektrisch.

 

Sie mögen nun staunen, sich wundern oder es bezweifeln, aber es ist so. Im Herz z. B. sind verschieden „geladene“ Zellen, die dafür sorgen, dass der Herzmuskel sich rhythmisch zusammenzieht oder entspannt, je nachdem, was gerade für einen gesunden Herzschlag dran ist. Es gibt sogar ein Notfallsystem im Herzen, wenn nämlich der eine Sensor (auch minimal elektrisch) ausfällt, übernimmt der andere mit einer anderen Frequenz dessen Arbeit. Im Menschen gibt es also verschiedene Frequenzen. Die Leber funktioniert mit einer anderen Frequenz als die Nieren, einfach weil jedes Organ einen geringfügig anderen Impuls für seine Arbeit benötigt. Wir sind hochkomplizierte, elektrisch gesteuerte Wunderwerke. An manchen Stellen funktionieren wir aber auch ganz einfach, so wie ein Computer. Wir reagieren dort nicht besonders feinfühlig differenziert, sondern nur auf „ja“ oder „nein“.

 

An den Stellen oder Organen, wo wir eindeutig elektrisch gesteuert sind, können andere elektrische (Fühl-)Maschinen abtasten, wie es uns geht. Das sind z. B. EKG und EEG oder auch die Elektroakupunktur nach Voll. Andererseits gibt es jetzt auch „feinfühlige“ Sensoren, die an Computer angeschlossen werden, den Körper „scannen“ und Missstände bemerken können – die neuen NLS-Systeme, jedoch wissenschaftlich nicht vollends erforscht und deshalb noch nicht anerkannt. Aber sie können es, das zeigt die tägliche Praxis. Robustere, magnetische Untersuchungsmethoden sind z. B. MRT, die man mit magnetischen Kontrastmitteln noch sensibler machen kann.

 

Nun gibt es auch bei den Behandlungsmethoden u.a. elektrische und magnetische Möglichkeiten. Für einige benötigt man Geräte, wie bei der Behandlung von Gelenken, etwa TENS- oder Ultraschall- oder Stoßwellen-Therapie.

 

Mit differenzierten, individuell auf die einzelnen Organe abgestimmten Frequenzen hat bereits vor Jahrzehnten R.R.Rife mit elektrischen Geräten gearbeitet, mit denen man sehr fein korrektiv auf einzelne Fehlsteuerungen eingehen kann.

 

Homöopathie sprach man auch sehr lange die Behandlung durch sogenannte Schwingungen (das sind auch Frequenzen) nach. Heute weiß man durch Beobachtung unter Rasterelektronenmikroskopen, dass man bei Hochpotenzen durch die aufwendige Verreibung Nanomoleküle herstellt, die direkt zellwandgängig sind.

 

Und wir arbeiten jetzt auch mit Tropfen und Ampullen, die Organfrequenzen enthalten ...

 

Seien Sie einfach neugierig, was die Forschung noch weiter an feinen Therapiemöglichkeiten ohne Nebenwirkungen bringen wird, denn die falsche Frequenz für kurze Zeit kann der Körper kompensieren und neutralisieren. Länger andauernde, wie z. B. Funkstrahlung, wird den Körper auf Dauer aus seinem Gleichgewicht bringen.

 

Achten Sie auf die für Sie und Ihren Körper richtige Frequenz, das wäre natürlich am besten „Liebe“, denn Liebe kann alles heilen.


Phänomen Frühjahrsmüdigkeit: So trotz man der Erschöpfung

Die meisten können den Frühling mit Sonnenschein, Vogelgezwitscher und blühenden Blumen kaum noch erwarten. Doch während die Natur zu neuem Leben erwacht, fühlen sich viele Menschen müde und ausgelaugt – sie leiden unter Frühjahrsmüdigkeit. Doch was hat es damit auf sich, und was lässt sich gegen den Erschöpfungszustand unternehmen? Von mars

Leichte Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit am Tag, Schwierigkeiten in der Nacht einzuschlafen – wer in den Frühlingsmonaten mit derlei Symptomen zu kämpfen hat, leidet womöglich an der Frühjahrsmüdigkeit. Diese gilt zwar nicht als Krankheit per se, nichtsdestotrotz können die auftretenden Symptome den Alltag erschweren.

 

Ursache: Temperaturschwankungen

 

Schuld sind die Temperaturschwankungen in der Zeit vom Winter auf den Frühling. Der Körper muss sich erst langsam wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen, nachdem er in den Monaten davor ständiger Kälte ausgesetzt war. Bei kalten Temperaturen und wenig Tageslicht wechselt der Körper in einen Schutzmodus: Er senkt die Körpertemperatur, fährt den Blutdruck hoch und produziert vermehrt das Schlafhormon Melatonin.

 

Sobald man in den ersten Frühlingstagen vermehrt UV-Strahlen ausgesetzt ist, bringt das Stoffwechsel und Hormonhaushalt erneut durcheinander. Die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt, die Körpertemperatur steigt und der Ausschuss an Melatonin wird gedrosselt. Normalerweise regt das Absinken des Schlafhormonspiegels die Produktion des Glückshormons Serotonin an. Doch im Frühling wird der Melatoninspiegel nur allmählich gedrosselt, wodurch wiederum die Serotoninproduktion langsamer verläuft. Aus diesem Grund leiden dann viele unter Kreislaufproblemen. Sobald der Körper ausreichend UV-Strahlen für die Serotoninproduktion und Melatonin-Drosselung aufgenommen hat, gilt die Frühjahrsmüdigkeit als überstanden.

 

4 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

 

In Deutschland klagt mehr als die Hälfte der Bevölkerung über Frühjahrsmüdigkeit. Zwar kann man das Durcheinander des Hormonhaushalts und des Stoffwechsels im Frühjahr nicht stoppen, doch die Symptome mit einigen Tipps abschwächen:

  1. Bewegung an der frischen Luft: Der Körper muss sich nach und nach an die neuen Lichtverhältnisse und steigenden Temperaturen gewöhnen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich tagsüber viel im Tageslicht aufzuhalten und Sonne zu tanken. Spaziergänge oder Sporteinheiten sind zusätzlich gut für den Blutdruck.
  2. Ruhephasen einlegen: Nach einem aktiven Tag ist es wichtig sich Ruhe zu gönnen. Am Abend hilft dann ein heißes Bad. Für extra Entspannung sorgen Badewannenkissen, die für jeden Wannentyp erhältlich sind – Augen schließen, zurückzulehnen und Kopf auf das weiche Kissen betten. Wer zusätzlich ein beruhigendes Badeöl ins Wasser gibt, dem ist ein erholsamer Schlaf garantiert.
  3. Wechselduschen: Morgens hingegen sind Wechselduschen zu empfehlen, die den Blutdruck ankurbeln und das Immunsystem abhärten. Wer das gesamte Jahr über zusätzlich auf Saunagänge setzt, trainiert außerdem das Gefäßsystem und bereitet es auf Temperaturschwankungen vor.
  4. Stoffwechsel anregen: Wer regelmäßig frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt und sich generell bewusst ernährt, regt den Stoffwechsel an und wird resistenter gegenüber der Frühjahrsmüdigkeit.

Gesundes Leben hängt von der Qualität der Umwelt ab

Immer mehr Erkrankungen werden durch negative Umweltfaktoren verursacht. Dazu gehören beispielsweise Allergien, Belastungen der Atemwege und durch Stress ausgelöste Symptome. Die gute Nachricht ist, dass jeder Mensch einen Beitrag zur Reduzierung der Belastungen des Menschen durch die Umweltfaktoren leisten kann.  Von az

Es sind die kleinen Maßnahmen, die in der Masse für eine erhebliche Entlastung der Umwelt und in der Folge für geringere Risiken für die menschliche Gesundheit sorgen. Das zeigt ein Blick in den deutschen Durchschnittshaushalt. Dort stehen noch immer zahlreiche Elektrogroßgeräte, die mehr Strom verbrauchen, als tatsächlich notwendig wäre. Dabei wird es den Kunden durch die Energieeffizienzklassen inzwischen einfach gemacht, seine Käufe umwelt- und kostenbewusst zu tätigen. Zwar gibt es solche Energieeffizienzklassen beispielsweise bei Druckern nicht, aber dort können interessierte Kunden auf die Zertifizierung mit dem Energy Star schauen. Jede noch so kleine Energieeinsparung schont nicht nur den Geldbeutel, sondern trägt auch zur Erhaltung einer gesunden Umwelt bei, denn die Umstellung auf die durchweg „grüne Energie“ ist längst nicht abgeschlossen. Noch immer wird in Deutschland Energie in Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken erzeugt.

 

Risikofaktoren konsequent im ganzen Haus ausschalten!

 

Wer bei den Reinigungsmitteln oder beim Insektenschutz zur "chemischen Keule" greift, sollte sich nicht wundern, wenn sich die enthaltenen Stoffe als Kratzen im Hals oder als juckende und geschwollene Schleimhäute bemerkbar machen. Die gesundheitsfreundlichen Alternativen sind Reinigungsmittel mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Essig oder Zitrone. Beim Insektenschutz sollte zu mechanischen Hilfsmitteln gegriffen werden. Sogar die Feinstaubbelastung der Luft in der Wohnung und im Büro kann reduziert werden. Wer sich gerade einen neuen Laserdrucker kaufen möchte, sollte konsequent nur zu Modellen greifen, zu denen es Feinstaubfilter gibt. Im Übrigen gehört ein Laserdrucker nicht ins Schlafzimmer. Außerdem sollten die Drucker in Großraumbüros am besten in einem separaten Raum mit effizienter Belüftung platziert werden. Raucher sollten zumindest so viel Rücksicht nehmen, dass sie ihre Glimmstengel auf dem Balkon oder der Terrasse und nicht innerhalb der Wohnung genießen. Noch besser wäre freilich eine schnelle Rauchentwöhnung.

 

Müllberge sind eine ständig wachsende Gefahrenquelle!

 

Allein in den Ozeanen schwimmen bereits mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll. Forscher der University of Georgia haben in einer Studie errechnet, dass allein im Jahr 2015 rund neun Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane wandern. Die Belastungen finden sich beispielsweise in Fischen, die später auf dem Speiseplan der Menschen landen. Wer so viel Müll wie möglich vermeidet, trägt zur Reduzierung der von diesen Fischen ausgehenden gesundheitlichen Gefahren bei. Statt der Einweg-Einkaufstüte sollten deshalb bevorzugt Einkaufskörbe, Klappboxen oder Stoffbeutel verwendet werden. Eine strikte Mülltrennung hilft dabei, dass sehr viele Rohstoffe gar nicht auf den Müllbergen oder im Ozean landen, sondern aufbereitet werden können. Rückgabesysteme für Elektrogeräte oder Druckerpatronen sind eine weitere gute Chance für den Umwelt- und Gesundheitsschutz. Hier lassen sich oftmals komplette Baugruppen weiterverwenden. Das Ergebnis sind beispielsweise Refill-Tintenpatronen oder Rebuilt-Toner, die dem Käufer noch dazu deutliche Kostenvorteile bringen. Fazit: Wer aktiv etwas für die Umwelt tut, schont auch seine eigene Gesundheit.