Sehnsucht nach tiefer Berührung

Wir alle sind im Außen auf der Suche nach der Person, in die wir uns verlieben und die uns tief berühren soll. Dann kommt sie, die Zeit der Verliebtheit, die uns offen und glücklich sein lässt. Endlich haben wir gefunden, was wir suchen: die Person, die uns in der Tiefe berührt, aber dann Von Heike Wilken, Dipl. Psychologin, HP (Psych.), Physiotherapeutin, Bielefeld

Der Alltag kommt, die Verliebtheit verfliegt. Was ist mit dem/der Liebsten passiert, die uns so tief berührt hat? Was ist mit uns passiert? Je näher wir uns kommen, desto stärker wird die Angst, nicht richtig zu sein: "Wenn der andere mitbekommt, wie ich wirklich bin, dann verlässt er mich vermutlich. So, wie ich bin, kann mich unmöglich jemand lieben." Abhängig und verletzlich möchte keiner sein. Die Gefühle, die hochkommen, sind unangenehm. Der Partner, die Partnerin ist schuld. Wir fangen an, uns zu verbiegen, Mauern aufzubauen. Wir versuchen, unsere Gefühle zu verbergen oder ziehen uns zurück. Nichts fühlt sich so an, wie am Anfang: "Das kann doch nicht die Person sein, die mich so tief berührt hat. So habe ich mir das nicht vorgestellt". Je weniger wir von den Gefühlen zeigen, die in uns sind, desto stärker distanzieren wir uns von uns selbst und von einander. Wir werden unberührbar und unverletzlich. Es braucht Mut, sich immer wieder mit der Angst zu konfrontieren, abgelehnt zu werden, nicht richtig zu sein und verletzt zu werden. Dabei wird es immer wichtiger, zu sich selber zu stehen, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sich selber zu lieben. Was nützt es, wenn wir uns verbiegen? Wir bleiben zwar scheinbar unverletzlich für andere, aber verletzten uns selbst und bleiben in der Tiefe verschlossen und unberührbar. Die Sehnsucht nach tiefer Berührung bleibt.

Trau dich, ganz zu deinem Wesen mit all deinen Seiten zu stehen. Lass dich schmelzen, berührbar und verletzlich werden, damit die Liebe dich erreichen kann. Habe den Mut, damit zu beginnen, warte nicht darauf, dass der andere anfängt!


Raum zum Lieben

Frauen und Männer haben es nicht immer leicht miteinander. Man spricht sogar schon davon, dass sie von verschiedenen Planeten kommen und sich hier kaum verständigen können. Es gibt sicherlich geschlechtsspezifische und auch persönliche Eigenarten, die einem gelungenen Miteinander im Wege stehen.  Von Antje Uffmann, HP (Psych.), Bielefeld

Richten wir aber den Blick darauf, was sich beide wünschen, dann hört sich das gar nicht so verschieden an: Verbundenheit, Lebensfreude, Sexualität und Liebe, auch gemeinsame Entspannung und Humor. Fragt sich nur noch, wie man am besten dahin kommt.

Als Paare verdienen und brauchen wir Unterstützung. Unser schneller und komplexer Lebensalltag erfordert heute von Paaren enormen Einsatz und viel Kraft. Wir sehen uns gegenseitig mit höheren Erwartungen an, als die Generationen vor uns. Wir l(i)eben mit erweitertem Risiko – aber auch einem großen inneren und äußeren Potential. Als Paar sind wir immer mal wieder festgefahren, verstehen uns und den anderen nicht, sind enttäuscht oder ratlos. Glücklicherweise gibt es ganz normales irdisches Handwerkszeug, das den Kommunikationsfluss herstellen kann und ein liebevolles Miteinander im Alltag unterstützt. Ein grundlegendes tool nennt man in der Psychotherapie "Introspektionsfähigkeit", in der Praxis heißt das: Ich schaue immer mal wieder mit größtmöglicher Freundlichkeit in mich selbst hinein. Entdecke meine Bedürfnisse, verstehe, wie ich reagiere und welche alten Beziehungsmuster, die ich von Mutter und Vater gelernt habe, gerade wirken. Das nächste Werkzeug heißt Kreativität. Anstatt automatisch zu reagieren, wenn der Partner mir gerade wieder bestimmte Knöpfe drückt, wende ich meine wunderbaren kreativen Gaben an und sage etwas Neues – überraschend und in Verbindung mit dem, was ich wirklich möchte. Um kreativ zu sein, brauchen wir Menschen meistens eine große Portion Entspannung. Und so geht es in der Paartherapie und Sexualitätssprechstunde immer wieder um diese Frage: Wie können wir uns entspannen? Liebe und Intimität sind die Bereiche im Leben, wo wir am verletzlichsten sind. Wenn wir unser Herz und unseren Körper öffnen, fühlt es sich deshalb oft gefährlich an. Dann schützen wir uns. Das ist sehr anstrengend. Einen sicheren und weiten Raum zum Lieben zu erschaffen, ist deshalb für jedes Paar eine Herausforderung, die sich lohnt. Mit Achtsamkeit den eigenen Paar-Verwicklungen auf die Schliche zu kommen setzt voraus, dass wir den inneren Kritiker nicht in der Beziehung mitmischen lassen, sondern immer wieder üben, ohne Urteil und Bewertung alles anzuschauen. Mich selbst, meinen Körper. Den Anderen. Das lernen wir nicht in der Schule. Aber im Leben gibt es immer wieder Gelegenheit dazu: Auch jetzt – in diesem Moment. Atmen Sie einmal tief durch. Entspannen Sie sich beim Ausatmen. Schauen Sie mit einem wohlwollenden Blick auf sich und das, was Sie gerade tun. Wir Menschen lernen am besten in freundlicher Umgebung. Das gilt vor allem für das Lieben.


Ucik, Martin: Integrale Beziehungen

Der Markt ist von "Tausenden von politisch-korrekten und vereinfachenden Beziehungs-Ratgebern überflutet." Da diese "auf Frauen und ihre Interessen abzielen", hat Martin Ucik "Integrale Beziehungen" nur für Männer geschrieben und will damit denen „eine empfindsame Lösung“ bieten, "die sich eine gesunde, lang anhaltende Liebesbeziehung mit einer Frau erarbeiten möchten ..." mehr

Die Qualität meiner Beziehungen

Es ist nicht so einfach mit den Beziehungen. Ich mit mir – ist das fürsorglich und wertschätzend, findet das überhaupt statt? Ich mit dir – wie schwierig ist der lebendige Kontakt, wie komplex der Tanz um die wunden Punkte in der Beziehung! Ich mit dem Leben – fühle ich Verbundenheit?  Von Antje Uffmann, HP (Psych.), Bielefeld

Von der Zeugung bis zum Tod hängt unser Wohlbefinden und unsere Reifung in erster Linie von der Qualität unserer Beziehungen ab.

 

Das Bewusstmachen der Beziehungen in den verschiedenen Systemen – Ursprungsfamilie – Gegenwartssysteme – Innere Teams – gehört daher zu den Basics der psychotherapeutischen Arbeit. Ob in der Gruppe oder in der Einzelarbeit aufgestellt wird, ob mit Kissen, Zetteln, Holzfiguren oder genealogischen Graphiken – immer geht es darum, die prägenden Beziehungen sichtbar und spürbar zu machen und ihren Einfluss auf meine aktuelle Situation zu verstehen.

 

Warum ist das so wichtig?

 

Wir sind Beziehungswesen durch und durch, weil wir nur durch Bindung und Beziehung überleben.Wir kommen mit einem starken Bindungsinstinkt zur Welt und sind als Kinder und Jugendliche abhängig von den Menschen unserer Familie – und von ihrer Beziehungsfähigkeit! Vertrauensvolle Primärbindungen schützen und nähren uns, geben uns Orientierung und Zugehörigkeit, ermöglichen die Erfahrung von Wertschätzung und Liebe.


Aber auch Verletzlichkeit gehört zur Natur von Bindung – der Mensch, dem ich am meisten vertraue hat das Potenzial, mich auch am tiefsten zu treffen.

 

Es wird schon deutlich: Die Qualität der Beziehungen ist etwas Graduelles, und da kann vieles schiefgehen. Wenn etwas fehlt – Wärme, Bewusstheit, Nähe, Raum, Lebendigkeit. Wenn etwas zuviel ist – Stress, Anspannung, Leistungsdruck, Erwartungen, Urteil. Wenn die Rollen durcheinander geraten und sich Kinder unbewusst um instabile Eltern kümmern. Wenn es Unerlöstes gibt – Trauma, Brüche und Verluste. Wenn Beziehungsreife fehlt.

 

Und die ist ja unser aller Lernfeld als Menschen. Gelungene Therapie und Aufstellungsarbeit zeigt und ordnet die Bindungsmuster im Inneren. Das bringt Entlastung, schafft Raum für Liebe und führt in eine tiefere Beziehungsqualität.

 

Ich mit mir. Du und ich. Ich und wir und das Leben.

 

Wenn ich die Qualität meiner Beziehungen vertiefe, verändert sich alles.

 

Alles? Ja!


Liebe ohne Leiden ...?

"Ich wünsch dir Liebe ohne Leiden" hat vor einigen Jahren Udo Jürgens mal gesungen und ich musste schmunzeln, weil mir die Unmöglichkeit dieses Wunsches schon damals ziemlich klar war.  Von Vandan Ulf Münkemüller, HP (Psych.), Bielefeld

Es ist ein schöner Wunsch, und soweit ich mich erinnere, war er an seine Tochter gerichtet, und der Wunsch eines Vaters, alles Leid von seinen Kindern fernzuhalten, ist nur allzu verständlich.

 

Und dennoch ist und bleibt dieser Wunsch unerfüllbar, denn jeder Mensch und jede Seele kommt auf diese Welt, um das gesamte Spektrum seiner Erfahrungsmöglichkeiten auszuschöpfen, und dazu gehören nun auch einmal schmerzhafte und leidvolle Erfahrungen.

 

Und deshalb tut ein Vater, der alles Leid von seinem Kind fernhalten will, in Wirklichkeit seinem Kind keinen Gefallen damit. Im Gegenteil, er fördert in seinem Kind die Illusion leidloser Liebe und schmerzfreien Lebens und hindert es auf diese Art daran, mit den Realitäten des Lebens in Kontakt zu kommen und zu lernen, kreativ, kraftvoll und liebevoll mit ihnen umzugehen.

 

Menschen, die in dieser Illusion gefangen sind, jagen ihr Leben lang hinter "dem richtigen Partner" her, weil sie den Traum der schmerzlosen Liebe träumen. Sobald sie in ihren Beziehungen mit Schmerzen in Kontakt kommen, ist dies für sie ein sicheres Zeichen, dass dies noch nicht "der oder die Richtige" ist. Wenn sie sich jetzt nicht sofort vom anderen trennen, so landen sie doch in einem endlosen Strudel aus Zweifeln, die dafür sorgen, dass echte Intimität sich nun nicht mehr einstellen kann. Jede weitere schmerzliche Erfahrung nährt die Zweifel und die Abwärtsspirale der Beziehung setzt sich fort.

 

Liebe ohne Leiden ist ein Traum!

 

In Wahrheit liegt ein wesentlicher Sinn unserer Liebesbeziehungen darin, dass wir uns gegenseitig wehtun. Ich meine hier kein Wehtun aus Boshaftigkeit, sondern ein Wehtun als Aspekt des Lebens und der Liebe selbst.


Wenn ich den anderen wirklich liebe, dann lasse ich ihn frei, dann kann er nicht nur machen, was er will, sondern es liegt mir sogar am Herzen, dass er macht, was er will, weil ich ihn liebe und weil ich möchte, dass seine Seele blühen kann.

 

Wenn zwei Menschen miteinander in Liebe sind, dann ist diese Achtung der Freiheit und Autonomie des anderen ein sicheres Zeichen für ihre Liebe.

 

Wenn zwei Menschen in Liebe sind, entsteht echte Intimität, und diese Intimität muss nicht einmal zwangsläufig sexuell sein.

 

Echte Intimität bedeutet, mich dem anderen in meiner ganzen Nacktheit, ungeschützt, mit all meinen Anteilen, mit meiner Schwäche wie meiner Stärke, mit meiner Trauer und meiner Freude, meiner Genialität und meiner Dummheit zu zeigen.

 

Echte Intimität bedeutet Wehrlosigkeit

 

Echte Intimität öffnet all unsere versteckten Wunden, unseren Schmerz und unsere Trauer. Wenn wir lieben, tut das manchmal höllisch weh! Und dieser Schmerz ist sinnvoll, weil wir durch ihn das Öffnen unserer Wunden erleben und hierdurch die Möglichkeit zur Heilung geschenkt bekommen.

 

Nicht, dass der andere jetzt dafür da wäre, unsere Wunden zu heilen. Nein, sein Job ist sozusagen mit dem Öffnen der Wunde getan. Aber wir selber sind durchaus in der Lage, uns zu heilen, indem wir unsere Schmerzen liebevoll begrüßen und uns selber, in unserem Leiden, mütterlich umarmen.


Nach einer Trennung neu beginnen

Es gibt nichts Schöneres auf der Welt als zu lieben und geliebt zu werden. Die Liebe ist das, was unserem Leben einen echten, tiefgehenden Sinn verleiht. Doch wenn diese Liebe plötzlich zerbricht, bricht auch die Welt um einen herum zusammen. Man findet sich in einem tiefen Loch wieder, aus dem man nur schwer rauskommt.   Von sk

Nach einer gescheiterten Liebe wieder neu anzufangen, ist nicht immer leicht und erfordert jede Menge Disziplin und Vertrauen in sich selbst.

 

Ein neuer Tag, doch erneut derselbe Gedanke: ob er bzw. sie sich heute wieder meldet? Nach einer Trennung hört man nicht automatisch auf, am Leben der anderen Person teilnehmen zu wollen. Umgekehrt würde man ihr bzw. ihm am liebsten all das mitteilen, was einem gerade auf dem Herzen liegt. Bis dieses Gefühl verschwindet, kann es eine ganze Weile dauern. Wie soll man da einen Neuanfang wagen, wenn die Gedanken noch immer um die Vergangenheit und den bzw. die Einzige kreisen?

 

Zunächst einmal sind Traurigsein und am Boden zerstört sein erlaubt, wenn nicht sogar erwünscht. Jede Trennung braucht eine Trauerphase, in der man anderen sein Herz ausschütten und auch mal in Selbstmitleid verfallen darf. Wenn man die Person wirklich geliebt hat, wäre alles andere reines Verdrängen und auf Dauer eher schädlich als hilfreich. Und wie man weiß, kommt nach jedem Regen wieder Sonnenschein. Irgendwann bestimmt der Gedanke an sie bzw. ihn nicht mehr den Alltag, taucht mit der Zeit nur noch sporadisch auf. Genau dann ist der Zeitpunkt gekommen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und neu anzufangen.

 

Das Wichtigste nach einer Trennung ist, dass man sich selbst nicht verliert und sein angeschlagenes Selbstvertrauen sowohl von innen als auch von außen stärkt. Bei Frauen schafft das bekanntlich sehr häufig ein neuer Haarschnitt, der den Neuanfang beinahe perfekt symbolisiert. Die neue Frisur verschafft ein Gefühl der inneren Befreiung und zumindest unmittelbar nach dem Friseurbesuch ein starkes Glücksgefühl. Bei den Herren kann die äußerliche Veränderung deutlich besser durch eine gezielte Typveränderung erfolgen.

 

Man mag es nicht glauben, aber schon die kleinste Abweichung von dem gewohnten Stil kann bereits Positives bewirken. Bei einem sportlichen Typ Mann reicht beispielsweise schon ein neues, klassisches Sakko – auch  online findet man eine große Auswahl – aus, um Selbstbewusstsein, die eigene Männlichkeit und damit Selbstsicherheit zu stärken. Nach einer Trennung kann es schwer sein, sich selbst zu lieben. Doch genau das ist für einen Neuanfang unabdingbar. Bei der äußerlichen Veränderung geht es auch gar nicht so sehr darum, attraktiv für eine andere Person zu erscheinen. Es geht darum, sich selbst wohlzufühlen, indem man die eigenen Vorzüge betont und sich bei Unzufriedenheit neu erfindet.

 

Die Lücken, die die andere Person hinterlassen hat, gilt es sinnvoll zu fühlen. Mit dem neugewonnenen Selbstvertrauen bewaffnet, sollte man die Abende nicht in Einsamkeit verbringen. Freunde treffen und die kleinen gemeinsamen Augenblicke im Leben genießen lernen ist das beste Mittel, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Denn Zeit heilt bekanntlich alle Wunden. Die Kunst besteht nur darin, diese möglichst gut zu überbrücken, indem man sie für sich sinnvoll nutzt.


Zuneigung und Wohlwollen

Einem anderen Menschen wirklich mal zuhören ist eigentlich gar nicht so schwierig.  Von Vandan Ulf Münkemüller, HP (Psych.), Bielefeld

Einfach mal da sein, den eigenen Krempel einfach mal für eine Weile zurückstellen und uns einem Anderen wirklich widmen, ihm zuhören, ihn fühlen und sehen, ist eine der wohltuendsten und heilsamsten Erfahrungen, die wir erleben und schenken können.

 

Und dennoch ist es auch eine der herausforderndsten. Denn wir alle sehnen uns natürlich danach, selber gesehen, angenommen und geliebt zu werden. Kaum jemand hat als Kind vollkommen sättigend Zuneigung und Wohlwollen erfahren. Kaum jemand ist in jeder Hinsicht so umfassend geliebt worden, dass kein Mangel, kein unerfülltes Bedürfnis zurückgeblieben wäre.

 

Und so sind wir noch immer, wie die Kinder, die wir waren, bestrebt zu bekommen was wir brauchen. Wir fordern und streiten, wir kritisieren und fallen ins Wort, wir schreien und krakelen, um auf Teufel komm raus zu erzwingen, dass man uns sieht, dass man uns zuhört und versteht.

 

Und interessanterweise trifft es dabei diejenigen am härtesten, die wir lieben.

 

Ja, wir lieben diese Menschen wirklich, aber solange wir uns verhalten wie bockige Kinder, wird es uns höchstens gelingen, die Liebe aus unseren Beziehungen herauszupressen. Dann kann die Form, in der wir leben, noch so schön sein, aber sie hat dann keinen Inhalt mehr und damit keinen erlebbaren Wert und Sinn.

 

Wenn wir Liebe und Sinn in unserem Leben wollen, wird es Zeit, immer wieder über unsere Schatten zu springen, mit dem Jaulen und Jammern aufzuhören und liebevoll erwachsen zu werden.

 

Sich einem Anderen eine Weile wirklich zu widmen, ist nämlich nicht nur für den Anderen schön, auch für uns selber ist die Erfahrung liebevoll, wohlwollend und zugewandt sein zu können, unbeschreiblich heilsam, nährend und erweiternd.